Leider konnte Rüdiger Kahllenberger aufgrund einer Verletzung dieses Wochende nicht für unser Rennteam an den Start gehen. Er ließ es sich aber nicht nehmen, seinen Team- Kollegen Daniel Mandel tatkräftig beim Schrauben und Einstellen des Rennkarts zu unterstützen.
11Die beiden freien Trainingssitzungen am frühen Morgen wurden genutzt um das Chassis und Motoren- Setup für den heutigen Renntag herauszufinden. Erstmals wurde auf ein anderes Motorenfabrikat, Maranallo Engines, zurückgegriffen. Dieser Test sollte die Leistungsfähigkeit dieser vielversprechenden Motorenschmiede aus Lonato aufzeigen. Für das Zeittraining, die dem die Startaufstellung für das kommende 1. Rennen bestimmt wird, wechselte man aber wieder auf das altbekannte Aggregat von TM zurück. Kurz vor Beginn des Zeittrainings kam aber leider richtig Stress auf, als man bemerkte, dass die neu gelieferten Magnesium Felgen nicht zum vorhandenen Rennkart passten. Das Team wechselte in Rekordzeit die neuen Reifen für das Zeittraining auf die passenden, alten Felgen um. Leider wurden die ersten Minuten des wichtigen Zeittrainings verschenkt und unser Fahrer musste mit ca. 7 Minuten Verspätung auf die Bahn gehen. Heraus kam allerdings noch ein akzeptabler 12. Platz in der Startaufstellung.
Der Start zum 1. Rennen verlief äußerst turbulent. Die Strecke wurde eine Stunde zuvor von einem kräftigen Regenschauer unter Wasser gesetzt und trocknete bis zum Start der Getriebeklasse langsam ab. Das bedeutete, dass die Fahrer, die auf der noch feuchten Seite starten mussten, einen deutlichen Nachteil gegenüber den Konkurrenten auf der trockeneren Seite hatten. Es kam wie es kommen musste. Einige Fahrer gingen etwas übermotiviert zur Sache und kollidierten mit Konkurrenten, die daraufhin Schäden an Ihren Rennkarts zu beklagen hatten oder sogar ganz ausfielen. Unser Fahrer, Daniel Mandel, bekam vom Startgerangel im hinteren Feld glücklicherweise wenig mit und konnte so das Rennen aus aussichtsreicher Position in Angriff nehmen. Nach einigen Positionskämpfen konnte er sich sogar bis auf den 7. Platz vorarbeiten.
Das zweite Rennen verlief weniger spektakulär. Mandel, von Platz 7 gestartet, verlor leider am Start zwei Plätze und konnte den 9. Platz verteidigen. In der letzten Runde versuchte er noch einen Platz gut zu machen und musste leider den Notausgang über die Wiese wählen. Dadurch verlor er leider wieder zwei Plätze und wurde auf Platz 11 liegend abgewunken.
In der Tageswertung befand sich Mandel auf einem guten 7. Platz (28 Fahrer) und konnte sogar den 1. Platz in der Advance Wertung (8 Fahrer) einstreichen.
Fazit: Es war ein ereignisreiches und stressiges Wochenende für unser Rennteam, die hervorragenden Platzierungen waren der gerechte Lohn.
Wir freuen uns auf das nächste Rennen auf dem Hunsrückring in Hahn am 15.06.2013 mit hoffentlich wieder beiden Fahrern am Start.







































